Du hast ein Bild von einer Website heruntergeladen und es ist WebP. Jetzt willst du es in Photoshop öffnen. Oder in ein Google Doc einfügen. Oder an einen Designer schicken, der PNG braucht.
WebP ist das Lieblingsformat im Web. Aber wenn du das Bild außerhalb des Browsers brauchst, ist PNG oft die bessere Wahl. Es ist verlustfrei, wird überall unterstützt und funktioniert in jedem Programm.
So kannst du WebP in PNG umwandeln und wann es sinnvoll ist.
WebP wurde für Browser entwickelt. Und im Browser ist es großartig. Aber sobald du eine WebP-Datei außerhalb des Browsers nutzt, wird es kompliziert.
Bildbearbeitung. Große Editoren wie Photoshop und GIMP unterstützen WebP inzwischen. Aber die Unterstützung ist nicht überall perfekt. Manche Plugins funktionieren nicht mit WebP-Ebenen. Einige Funktionen verhalten sich anders. PNG ist der sicherste Ausgangspunkt zum Bearbeiten. Jedes Tool verarbeitet es ohne Probleme.
Design-Übergaben. Wenn du Assets an einen Designer weitergibst, ist PNG das erwartete Format. Es ist der Branchenstandard für Bildschirmgrafiken, Icons und UI-Elemente. WebP-Dateien zu senden zwingt den Designer zum Konvertieren. Das ist ein unnötiger Zusatzschritt.
Dokumente und Präsentationen. WebP in Word, PowerPoint oder Google Docs einzufügen kann funktionieren. Oder auch nicht. Es kommt auf die Version an. PNG funktioniert immer und überall.
Transparenz mit universeller Unterstützung. Sowohl WebP als auch PNG unterstützen Transparenz. Aber PNG-Transparenz funktioniert in jeder Anwendung, die je gemacht wurde. WebP-Transparenz funktioniert nur in Software, die WebP versteht. Wenn du transparente Bilder für ein Programm brauchst, das kein WebP kann, ist PNG die Antwort.
Archivierung. PNG ist verlustfrei. Wenn du eine PNG-Datei speicherst, bleibt die Qualität erhalten. Keine weitere Verschlechterung. Nie. Für Langzeitarchivierung garantiert PNG, dass die Datei in 10 Jahren genauso aussieht wie heute.
Nein. Wenn die WebP-Datei mit verlustbehafteter Komprimierung erstellt wurde (der häufigste Fall), wurden bereits Bilddaten entfernt. Das Umwandeln in PNG bewahrt alles, was übrig ist. Aber es kann nicht zurückholen, was verloren ging.
Stell dir das so vor: Die WebP-Komprimierung hat bereits entschieden, was bleibt und was wegfällt. PNG friert das Ergebnis ein. Ab diesem Punkt geht keine weitere Qualität verloren. Aber die Uhr lässt sich nicht zurückdrehen.
Wenn das WebP mit verlustfreier Komprimierung erstellt wurde, erzeugt die Umwandlung in PNG eine identische Kopie. Keine Qualitätsänderung. Das Bild ist in beiden Formaten perfekt.
In jedem Fall wird die PNG-Datei größer sein als die WebP-Datei. Das ist der Kompromiss. PNGs verlustfreie Komprimierung ist weniger effizient als die von WebP. Ein WebP-Foto mit 200 KB wird als PNG vielleicht 800 KB groß. Für die Webnutzung ist das ein Problem. Für Bearbeitung und Archivierung ist es normal.
ConvertIMG wandelt WebP in PNG direkt im Browser um. Dateien reinziehen, PNG auswählen und herunterladen. Die Konvertierung läuft auf deinem Gerät. Kein Upload. Kein Account. Kein Warten.
Da PNG verlustfrei ist, gibt es keinen Qualitätsregler. Du bekommst eine exakte Kopie des visuellen Inhalts der WebP-Datei. Jeder Pixel wird 1:1 übertragen.
Stapelverarbeitung wird auch unterstützt. Wenn du viele Bilder von einer Website heruntergeladen hast und alle WebP sind, zieh den ganzen Stapel rein und wandle sie auf einmal um.
Hinweis zur Dateigröße: PNG-Dateien sind deutlich größer als WebP. Bevor du einen großen Stapel umwandelst, prüfe deinen Speicherplatz. Ein Ordner mit 50 WebP-Bildern à 150 KB (7,5 MB gesamt) kann als PNG 40-50 MB groß werden.
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JPG ist seit 30 Jahren das Standard-Fotoformat. Es funktioniert überall. Jeder kennt es. Jede Kamera, jedes Handy und jede App erzeugt JPGs.
Einige WebP-Dateien sind animiert, ähnlich wie GIFs, aber mit besserer Komprimierung. Wenn du ein animiertes WebP in PNG umwandelst, bekommst du nur das erste Bild als Standbild. Die Animation geht verloren.
PNG unterstützt ein Format namens APNG (Animated PNG), aber die meisten Konverter erzeugen nur statisches PNG. Wenn du die Animation beibehalten willst, brauchst du ein anderes Zielformat oder ein spezielles Tool.
Für statische WebP-Bilder (die große Mehrheit) ist die Umwandlung in PNG unkompliziert und ohne Überraschungen.
Wandle nicht einfach so um. Wenn WebP für deinen Zweck funktioniert, behalte es.
WebP behalten, wenn:
In PNG umwandeln, wenn:
Wenn du nur Kompatibilität und kleinere Dateien brauchst statt verlustfreier Qualität, kannst du stattdessen WebP in JPG umwandeln.
Die Entscheidung ist einfach. Wenn WebP dort funktioniert, wo du es brauchst, nutze es. Wenn nicht, wandle es in PNG um.
Hier ein nützlicher Tipp. Viele Websites liefern WebP an deinen Browser. "Bild speichern unter" gibt dir also eine .webp-Datei. Wenn du direkt PNG willst, kannst du in manchen Browsern das Format beim Speichern ändern.
In Chrome und Edge klickst du rechts auf das Bild und wählst "Bild speichern unter". Im Speicherdialog kannst du manchmal den Dateityp auf PNG ändern. Aber das klappt nicht immer. Besonders bei Bildern, die über CSS oder JavaScript geladen werden.
Die zuverlässigste Methode: Speichere die WebP-Datei und wandle sie dann mit ConvertIMG um. Es dauert Sekunden und funktioniert immer. Egal, wie die Website das Bild ausliefert.
Einen vollständigen Überblick über alle Bildformate und ihre Einsatzbereiche finden Sie in unserem Ratgeber zu Bildformaten.
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