PNG in WebP umwandeln: Bildgröße um 30 % oder mehr reduzieren
Deine Website lädt langsam. Google PageSpeed meckert. Und meistens sind die Bilder schuld. Genauer gesagt: PNG-Dateien, die viel zu groß sind.
PNG liefert tolle Qualität. Aber es ist schlecht für die Ladezeit. Eine einzige PNG-Datei kann locker 1-2 MB groß sein. Bei zehn Bildern pro Seite sind das 10-15 MB. Deine Besucher warten. Viele springen ab.
WebP löst das Problem. Wenn du PNG in WebP umwandeln lässt, sparst du 30 % oder mehr bei gleicher Qualität. Und Transparenz bleibt erhalten.
Wie viel kleiner sind WebP-Dateien als PNG?
Die Einsparungen sind echt und zuverlässig. So sehen typische Ergebnisse aus:
| Bildtyp | PNG-Größe | WebP-Größe | Ersparnis |
|---|---|---|---|
| Produktfoto (ohne Transparenz) | 1,5 MB | 180 KB | 88 % |
| Logo mit Transparenz | 80 KB | 22 KB | 73 % |
| Screenshot | 400 KB | 120 KB | 70 % |
| Icon-Set Sprite | 200 KB | 55 KB | 73 % |
| Infografik | 900 KB | 250 KB | 72 % |
Am meisten sparst du bei Fotos, die als PNG gespeichert sind. Das ist einer der häufigsten Fehler im Web. Fotos sollten nie als PNG vorliegen. Sie sollten WebP, AVIF oder mindestens JPG sein. Wenn du keine Transparenz brauchst, kannst du auch PNG in JPG umwandeln für maximale Kompatibilität. Ein Foto im PNG-Format ist 5-10 mal größer als nötig.
Selbst bei Bildern, die wirklich PNG brauchen (transparente Grafiken, Icons, Screenshots), liefert WebP 25-35 % kleinere Dateien bei voller Transparenz.
Unterstützt WebP Transparenz wie PNG?
Ja. Das ist einer der wichtigsten Punkte bei WebP. Du musst nicht zwischen Transparenz und kleinen Dateien wählen.
WebP unterstützt den vollen Alpha-Kanal. Komplett transparente Bereiche, teiltransparente Bereiche, glatte Kanten. Alles was in PNG funktioniert, funktioniert auch in WebP.
Der Unterschied liegt in der Größe. Ein transparentes PNG-Logo mit 80 KB wird ein transparentes WebP mit 20 KB. Gleiches Logo. Gleiche Transparenz. 75 % weniger Daten.
Das ist wichtig für Websites mit vielen transparenten Bildern. Online-Shops mit freigestellten Produkten. Seiten mit eigenen Icons und UI-Elementen. Jede Seite, auf der Bilder über Hintergründen schweben.
Funktioniert WebP in allen Browsern?
Ja, für alle praktischen Zwecke. WebP wird von Chrome, Firefox, Safari, Edge und Opera unterstützt. Das deckt über 97 % aller Nutzer weltweit ab.
Safari hat WebP-Support 2020 hinzugefügt. Das war der letzte große Browser. Seitdem ist WebP überall sicher einsetzbar.
Die einzigen Nutzer ohne WebP-Support verwenden sehr alte Browser. Internet Explorer unterstützt es nicht. Genauso wenig Browser von vor 2020. Falls dein Publikum diese Nutzer einschließt, kannst du ein Fallback mit dem HTML-Element <picture> einrichten. WebP für moderne Browser, PNG für alte.
Für die meisten Websites 2026 kannst du WebP ohne Fallback nutzen. Der Anteil ohne WebP-Support liegt weit unter 3 %.
Wie kannst du PNG in WebP umwandeln?
ConvertIMG wandelt PNG in WebP direkt im Browser um. Zieh deine PNG-Dateien rein, wähle WebP, stelle die Qualität ein und lade herunter. Kein Server-Upload. Keine Anmeldung. Deine Dateien bleiben auf deinem Gerät.
Die Qualitätseinstellung ist wichtig bei WebP. Hier die Empfehlungen:
90-95 % für Bilder, bei denen Qualität entscheidend ist. Portfolio-Arbeiten, Hero-Bilder, Produkt-Nahaufnahmen. Dateien sind trotzdem viel kleiner als PNG.
80-85 % für allgemeine Web-Bilder. Das ist der Sweet Spot. Der Unterschied zu 95 % ist bei normalem Betrachtungsabstand unsichtbar. Die Dateigröße sinkt deutlich.
70-75 % für Thumbnails, Hintergrundbilder und dekorative Grafiken. Bei kleinen Größen oder hinter Text ist hohe Qualität verschwendet. Spar die Bytes.
Verlustfreier Modus für pixelgenaues WebP. Logos, Icons und technische Diagramme können verlustfrei in WebP umgewandelt werden. Dateien sind trotzdem 25-30 % kleiner als PNG, bei null Qualitätsverlust.
Solltest du alle PNGs durch WebP ersetzen?
Für die Web-Auslieferung: ja. Es gibt 2026 fast keinen Grund mehr, PNG-Dateien auf einer Website auszuliefern. WebP bietet die gleiche Qualität bei einem Bruchteil der Größe. Deine Seiten laden schneller. Deine Hosting-Kosten sinken. Dein Suchranking verbessert sich.
Es gibt ein paar Ausnahmen:
Favicons. Manche Browser erwarten noch PNG-Favicons. Die solltest du als PNG behalten.
Social-Media-Vorschaubilder. Open Graph und Twitter Card Bilder sind manchmal besser als PNG oder JPG. Nicht alle Social-Media-Crawler verarbeiten WebP perfekt.
Quelldateien zum Bearbeiten. Behalte deine Original-PNGs in deinen Projekt-Assets. Nutze WebP nur für die veröffentlichten Versionen. Wenn du ein Bild später bearbeiten musst, starte mit der PNG-Quelle.
Für alles andere: PNG in WebP umwandeln. Der Umstieg ist unkompliziert. Ersetze jedes PNG durch seine WebP-Version. Aktualisiere deine HTML-img-Tags. Fertig.
Wenn du ein CMS wie WordPress nutzt, können viele Plugins automatisch WebP-Versionen deiner hochgeladenen Bilder ausliefern. Du musst nicht mal deinen Content ändern.
Was ist mit AVIF statt WebP?
AVIF geht noch weiter als WebP. Es erzeugt Dateien, die 20-30 % kleiner sind als WebP bei gleicher Qualität. Wenn du die absolut beste Kompression willst, ist AVIF der Gewinner.
Aber WebP hat zwei Vorteile gegenüber AVIF:
Breitere Unterstützung. WebP funktioniert in über 97 % der Browser. AVIF liegt bei etwa 93 %. Der Abstand ist klein, aber real.
Schnellere Kodierung. PNG in WebP umwandeln geht schneller als die Umwandlung in AVIF. Bei großen Mengen macht der Geschwindigkeitsunterschied etwas aus.
Das ideale Setup für eine Website: zuerst AVIF ausliefern, WebP als Fallback, und PNG (oder JPG) als letzte Option. Aber wenn du ein Format wählen musst, ist WebP die sicherste Wahl. Es wird fast überall unterstützt und spart enorm gegenüber PNG.
Welches Format für welchen Zweck am besten geeignet ist, erfahren Sie in unserem Leitfaden zu Bildformaten.
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